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Markenengagement: So erfüllst du die Erwartungen der Gen Z

Markenengagement prägt die Kaufentscheidungen und die langfristige Loyalität der Gen Z. Das erwartet diese Generation von Marken – und so erfüllst du diese Erwartungen.

Markenengagement: So erfüllst du die Erwartungen der Gen Z

Die Generation Z, geboren zwischen Mitte der 1990er- und Anfang der 2010er-Jahre, ist mit Smartphones, Social Feeds und ständiger Vernetzung aufgewachsen. Sie bringt eigene Werte und Gewohnheiten in ihr Kaufverhalten ein, und Marken, die sie für sich gewinnen wollen, müssen sich anpassen.

Einer der wichtigsten Faktoren für die Kaufentscheidungen und die Markentreue der Gen Z ist Markenengagement. Das erwartet diese Generation – und so kannst du diese Erwartungen erfüllen.

Authentizität statt Werbung

Die Gen Z erwartet von Marken Ehrlichkeit und Transparenz. Eine Studie von Cohn & Wolfe ergab, dass 87 % der Verbraucher Marken schätzen, die authentisch handeln, und bei jüngeren Zielgruppen ist diese Erwartung besonders ausgeprägt. Aufgewachsen mit einer Informationsflut erkennt diese Generation schnell Marketing, das nicht glaubwürdig ist.

Für die Gen Z geht es nicht nur um das Produkt. Es geht um die Werte und die Glaubwürdigkeit dahinter. Marken, die die Lücke zwischen dem, was sie sagen, und dem, was sie tun, schließen, haben die besten Chancen, sie zu gewinnen. Über deine Werte zu reden reicht nicht; deine Taten müssen sie zeigen.

Digitales Engagement jenseits des Feeds

Laut einem Bericht von Forbes besitzen 97 % der Gen Z ein Smartphone und verbringen im Schnitt vier Stunden am Tag damit. Außerdem sagen 83 %, dass soziale Medien sie für globale Themen sensibilisiert haben.

Dieses Bewusstsein prägt ihr Kaufverhalten:

  • Eine Studie von DoSomething Strategic ergab, dass 76 % der Gen Z Produkte gekauft haben, um Anliegen zu unterstützen, für die sich Marken einsetzen.
  • Accenture fand heraus, dass 62 % der Gen Z wollen, dass Marken klar Stellung zu gesellschaftlichen Themen beziehen.
  • Die Studie „New Cascade of Influence“ von Edelman zeigt, dass der Ruf nach konkretem Handeln von Marken weit über diese Generation hinausgeht.

Personalisierung ist der neue Standard

Eine Studie von Salesforce ergab, dass 84 % der Kunden das Erlebnis, das ein Unternehmen bietet, für genauso wichtig halten wie seine Produkte oder Dienstleistungen, und 69 % erwarten relevante Vorschläge, noch bevor sie Kontakt aufnehmen. Für Digital Natives wie die Gen Z ist diese Erwartung die Norm. Es geht nicht nur um die Transaktion, sondern um einen reibungslosen Weg, der zu ihren Vorlieben und Werten passt.

Die Gen Z will keine Einheitslösungen. Sie will, dass Marken ihre Bedürfnisse verstehen und vorwegnehmen. Marken, die Daten und Technologie nutzen, um relevante Vorschläge zu machen, bevor Kunden fragen müssen, bauen stärkere Beziehungen und eine dauerhaftere Loyalität auf.

Interaktive Formate wie ein Persönlichkeitstest sind ein einfacher Weg dorthin. Ein paar unterhaltsame Fragen verraten dir, wonach jemand sucht, und du kannst direkt das passende Produkt empfehlen.

Co-Creation: Vom Publikum zu Mitgestaltern

User-generated Content (UGC) und Co-Creation haben verändert, wie Marken und Verbraucher miteinander umgehen. UGC spiegelt echte Erfahrungen wider – genau die Authentizität, nach der die Gen Z sucht. Laut Adweek schätzen 64 % dieser Generation Marken, die sie in ihr Marketing einbeziehen. Sie wollen mitmachen, nicht nur zuschauen.

Wenn Verbraucher die Geschichte einer Marke mitgestalten, entsteht ein Gefühl von Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Co-Creation stärkt Authentizität und Loyalität zugleich, weil sich die Leute als Mitwirkende wertgeschätzt fühlen.

Der Einstieg ist einfach. Lass dein Publikum mit einer Abstimmung über eine neue Geschmacksrichtung, ein Design oder einen Produktnamen entscheiden, oder lade es ein, im Rahmen eines Gewinnspiels eigene Fotos und Geschichten zu teilen.

Gamification: Engagement durch Interaktion

Interaktives Marketing hilft dir, eine Community aufzubauen und neue Kunden zu gewinnen. Wenn du deine Produkte auf unterhaltsame, interaktive Weise präsentierst, fällt es den Leuten leichter, sie zu entdecken, mehr über sie zu erfahren und sich mit ihnen zu beschäftigen – und es macht mehr Spaß.

Gamification greift auf Design, Psychologie und Verhaltensökonomie zurück. Sofortige Belohnungen bringen die Leute immer wieder zurück, was die Markenerinnerung und Loyalität stärkt. Und weil Spiele für Mobilgeräte gemacht und leicht zu teilen sind, passen sie ganz natürlich dazu, wie die Gen Z ihr Handy und soziale Medien ohnehin nutzt.

Markenengagement neu definiert

Um die Gen Z zu erreichen, müssen Marken über klassisches Marketing hinausgehen. Diese Generation schätzt Authentizität, Personalisierung und aktive Beteiligung. Wer diese Prinzipien lebt, kann echte Verbindungen aufbauen und Verbraucher zu Mitgestaltern und Fürsprechern machen.

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