Ein Online-Adventskalender kostet Software, Gewinne, etwas Zeit und die Werbung, mit der du ihn bekannt machst. Bei Scratcher sind Kalender im Professional-Plan für 699 € pro Monat zzgl. MwSt. enthalten, und du kannst deinen Kalender vorher in einer kostenlosen 14-tägigen Testphase bauen und testen. Die Gewinne sind meist der größte variable Posten: ein paar hundert Euro für kleine tägliche Gewinne und Rabattcodes oder deutlich mehr mit einem großen Hauptgewinn.
Wer nach den Kosten für einen Online-Adventskalender sucht, findet oft entweder einen reinen Softwarepreis oder ein Agenturangebot ohne Aufschlüsselung. Beides sagt dir nicht, was du am Ende wirklich ausgibst. Hier gehen wir jeden Posten durch, zeigen ein Beispielbudget und erklären, was den Preis eines individuell entwickelten Kalenders bestimmt.
Die vier Kostenblöcke eines Online-Adventskalenders
Jeder Adventskalender, ob groß oder klein, hat dieselben vier Kostenarten:
- Software: die Plattform, auf der du den Kalender baust und betreibst.
- Gewinne: was man hinter den Türchen und in der Schlussverlosung gewinnen kann.
- Zeit: Planung, Gestaltung, Inhalte für die Türchen und Gewinnerabwicklung.
- Werbung: Leute zum Kalender bringen und jeden Tag zurückholen.
1. Software: der Preis für den digitalen Adventskalender
Bei Scratcher sind der Weihnachtskalender mit 24 Türchen (also der klassische Adventskalender) und der Kalender mit 4 Türchen für die Adventssonntage Spezialformate. Sie sind im Professional-Plan für 699 € pro Monat zzgl. MwSt. enthalten. Der Monatspreis ist gleich, ob du monatlich oder jährlich zahlst. Spezialformate lassen sich auch als Add-on zu einem anderen Plan buchen, der Preis dafür auf Anfrage.
Professional bietet unbegrenzte Kampagnen, 1,5 Mio. Sessions pro Jahr, unbegrenzte Leads, das E-Mail-Modul, eine eigene Webadresse und eigenes CSS. Support per Live-Chat und E-Mail von echten Menschen sowie ein persönliches Onboarding sind in jedem Plan dabei. Alle Details findest du unter Preise.
Mit der kostenlosen 14-tägigen Testphase, ohne Kreditkarte, kannst du den ganzen Kalender bauen, bevor du dich entscheidest.
Was enthalten ist und sonst extra kosten würde:
- Hosting als Landingpage, Pop-up oder eingebettet auf deiner Website
- Gewinnlogik: Sofortgewinne, Rabattcodes, tägliche Verlosungen und die Verlosung des Hauptgewinns
- Fair Play, etwa eine Teilnahme pro E-Mail-Adresse, reCAPTCHA und das Sperren von Wegwerf-Adressen
- Einwilligungs-Checkboxen und die Übergabe der Anmeldungen an dein E-Mail-Tool oder CRM
2. Gewinne
Hier unterscheiden sich die Budgets am stärksten. Du legst den Betrag selbst fest, meist mit einem von zwei Modellen oder einer Mischung.
Viele kleine tägliche Gewinne
Eine neue Chance jeden Tag holt die Leute zurück. Die täglichen Gewinne dürfen bescheiden sein: ein Produkt, ein Gutschein, kostenloser Versand. Bei Sofortgewinnen legst du Anzahl und Gewinnchance fest und kennst so die maximalen Kosten vorab.
Ein Hauptgewinn
Ein großer Gewinn, verlost unter allen Teilnehmenden, gibt dem Kalender eine Schlagzeile. Die Kosten bleiben gleich, egal wie viele mitmachen. Das macht die Planung einfach.
Rabattcodes kosten Marge, kein Bargeld
Rabattcodes sind der günstigste Gewinn. Du zahlst nichts im Voraus, sondern verzichtest auf etwas Marge bei den Bestellungen, in denen der Code eingelöst wird, und das sind Bestellungen, die du sonst vielleicht nicht bekommen hättest. Du lädst deine eigenen eindeutigen Codes hoch, und die Plattform gibt jedem Gewinner einen.
Die meisten Kalender mischen: an den meisten Tagen ein Rabattcode oder kleiner Gewinn, zwischendurch ein paar größere Gewinne und am 24. Dezember der Hauptgewinn.
3. Zeit
Früher war ein Adventskalender ein Projekt über mehrere Wochen. Mit Vorlagen und Rex, dem eingebauten KI-Assistenten, dauert es Stunden. Rex erstellt ein Design aus deiner Website mit Logo, Farben und Schriften, schreibt und übersetzt die Türchentexte und schreibt deine Social-Media-Posts.
Wofür du Zeit brauchst:
- Gewinne auswählen und vorbereiten
- Inhalte für 24 Türchen schreiben oder prüfen, zum Beispiel Quizfragen oder Angebote
- Teilnahmebedingungen und Einwilligungstexte schreiben und prüfen lassen
- Vor dem Start auf dem Handy testen
- Im Dezember die Gewinner kontaktieren
Gewinnlogik und Verlosungen laufen automatisch, der Dezember selbst ist also wenig Arbeit.
4. Werbung
Ein Kalender funktioniert nur, wenn man ihn findet. Übliche Kanäle, grob von günstig bis teuer:
- Newsletter und SMS: kostenlos zu versenden. Eine Erinnerung am 1. Dezember und ein paar weitere im Monat halten die Leute dabei.
- Deine Website: ein Pop-up oder Banner auf der Startseite kostet nichts extra.
- Organische Social-Media-Posts auf deinen eigenen Kanälen.
- Im Geschäft: QR-Codes auf Plakaten oder Kassenbons.
- Bezahlte Anzeigen: der einzige Posten, der mit deinem Budget wächst.
Beispielbudget
Hier ein Beispiel für einen Adventskalender mit 24 Türchen. Der Softwarepreis ist unser echter, öffentlicher Preis. Die Beträge für Gewinne und Anzeigen sind ein von uns gewähltes Beispiel, um die Rechnung zu zeigen.
| Posten | Beispiel | Kosten (zzgl. MwSt.) |
|---|---|---|
| Software | Scratcher Professional, ein Monat | 699 € (echter Preis) |
| Tägliche Gewinne | 23 Gewinne zu je 40 € (Beispiel) | 920 € |
| Hauptgewinn | Ein Gewinn, verlost am 24. Dezember (Beispiel) | 1.000 € |
| Rabattcodes | Ein Code für alle, die nicht gewinnen | Kein Bargeld, nur Marge |
| Werbung | Newsletter, Website-Pop-up, organische Posts | 0 € |
| Bezahlte Anzeigen | Social Ads im Dezember (Beispiel) | 1.000 € |
| Gesamtkosten in bar | 3.619 € |
Dazu kommt deine eigene Zeit: Mit Vorlage und Rex solltest du ein bis zwei Tage einplanen, verteilt auf Planung, Inhalte und Tests. Nutzt du Professional schon für andere Kampagnen, ist die Software bereits abgedeckt, denn der Plan enthält unbegrenzte Kampagnen.
Planst du einen Kalender für dein eigenes Team, kläre Gewinne an Mitarbeiter vorab mit deiner Steuerberatung. Mehr dazu in unserem Artikel zum digitalen Adventskalender für Mitarbeiter.
Plane Türchen, Preise und Budget mit dem kostenlosen Adventskalender-Planer, und prüfe mit Gewinnverteilung simulieren, wie lange die Preise reichen.
Die günstigere, leichtere Variante: der Kalender mit 4 Türchen
Sind dir 24 Türchen zu viel, hat unser Kalender für die Adventssonntage 4 Türchen, eines pro Adventssonntag. Die Software ist derselbe Plan, aber alles andere wird kleiner:
- 4 Gewinne statt 24
- 4 Türchen mit Inhalt statt 24
- 4 Werbeaktionen statt täglicher Erinnerungen
Er passt zu kleineren Teams, kleineren Gewinnbudgets und Marken, die lieber einen wöchentlichen Rhythmus wollen.
Was eine Agentur oder Individualentwicklung umfasst
Manche Unternehmen lassen einen Kalender von einer Agentur oder einem Entwickler von Grund auf bauen. Das kann sich für ein ganz eigenes Konzept lohnen. Der Preis hängt vom Umfang ab, lass dir deshalb jeden dieser Punkte im Angebot aufführen:
- Konzept und Design: eigene Illustrationen und Animationen kosten die meiste Zeit.
- Entwicklung: Türchen, Spiele und Anmeldestrecke, die auf allen Geräten funktionieren.
- Gewinnlogik: Sofortgewinne, Gewinnchancen, Mengen, tägliche Verlosungen und eindeutige Rabattcodes.
- Fair Play: verhindern, dass Leute mit verschiedenen Adressen mehrfach teilnehmen.
- Daten und Einwilligung: Einwilligungstexte, sichere Speicherung und Übergabe an dein E-Mail-Tool.
- Hosting und Lastspitzen: Der Traffic kann stark steigen, wenn der Newsletter rausgeht.
- Übersetzungen: Jede weitere Sprache bedeutet mehr Aufwand.
- Wiederverwendung: ob du ihn nächstes Jahr wieder nutzen kannst oder erneut zahlst.
Eine Plattform deckt die meisten Punkte von Haus aus ab. Eine Agentur hat trotzdem ihren Platz bei Konzept, Kreation und Mediaeinkauf, und viele Agenturen bauen auf einer Plattform statt im Code.
Was du für dein Geld bekommst
Ein Adventskalender holt die Leute Tag für Tag zurück. Im Weihnachtskalender von Toyota öffneten die Teilnehmer 450.375 Türchen und spielten im Schnitt an 18 von 24 Tagen. Mehr Tipps zur Planung findest du in unserem Leitfaden für Online-Weihnachtskalender und unseren Ideen für Weihnachtskampagnen.
Häufige Fragen
Gibt es einen günstigeren Plan für Kalender?
Kalender sind im Professional-Plan für 699 € pro Monat zzgl. MwSt. enthalten. Sie lassen sich auch als Add-on zu einem anderen Plan buchen, der Preis dafür auf Anfrage.
Kann ich vorher testen?
Ja. Die kostenlose 14-tägige Testphase braucht keine Kreditkarte, und du kannst deinen Kalender darin bauen und testen.
Sind die Gewinne im Preis enthalten?
Nein. Gewinne wählst und bezahlst du selbst. Rabattcodes kosten kein Bargeld im Voraus, nur Marge bei Einlösung.
Ist ein Kalender mit 4 Türchen günstiger?
Der Plan ist derselbe, aber du brauchst weniger Gewinne, weniger Inhalte und weniger Werbung. Die Gesamtkosten sind deshalb meist niedriger.
Plan dein Budget jetzt
Die besten Adventskalender stehen lange vor dem 1. Dezember. Starte eine kostenlose 14-tägige Testphase und bau deinen, oder buch einen Termin, wenn du Gewinne und Budget vorher mit uns besprechen willst.




