Eine erfolgreiche Adventskalender-Kampagne braucht ein Hauptziel, ein einfaches Format und eine frühe Planung: Wir empfehlen, mindestens zwei Monate vorher zu beginnen. Dazu kommen eine Pre-Launch-Kampagne vor dem 1. Dezember, automatisches Absenden, tägliche oder wöchentliche Erinnerungen, Tracking-Pixel, gut gewählte Gewinne und Ergebnisse, die du in Echtzeit verfolgst. So kommen die Menschen immer wieder zu deinem Kalender zurück.
Du suchst nach besseren Wegen, deine Zielgruppe in einer Zeit zu erreichen, in der alle um Aufmerksamkeit kämpfen? So nutzt du einen Adventskalender, um eine ganze Reihe von Marketingzielen zu erreichen.
Was ist ein interaktiver Adventskalender?
Ein interaktiver Adventskalender ist ein Format, das darauf ausgelegt ist, dass die Menschen immer wiederkommen. Nimm zum Beispiel die Adventskalender-Kampagne von Toms zu Weihnachten. Die Süßwarenmarke öffnete an jedem Adventssonntag ein neues Türchen und präsentierte jedes Mal ein neues Gewinnspiel oder neue Inhalte. Ein Online-Adventskalender ist ein großartiger Weg, neue Marketing-Einwilligungen zu sammeln und gleichzeitig Interaktion und Kundenbindung zu stärken.
Video: Der Online-Adventskalender von Toms öffnet seine Türchen auf einem iPad.
Jetzt, wo du weißt, was das Format ist, kommen hier zehn Tipps für eine Adventskalender-Kampagne, die Ergebnisse liefert.
10 Tipps für deine Adventskalender-Kampagne
1. Leg ein Hauptziel fest
Deine Kampagne kann mehrere Zwecke erfüllen und mehrere KPIs verfolgen. Aber ein Hauptziel mit zwei oder drei Nebenzielen hält das Erlebnis fokussiert. Ziele, bei denen dieses Format helfen kann:
- Leadgenerierung und E-Mail-Abonnenten
- Datenanreicherung (aktualisiere dein CRM oder CDP mit frischen Informationen und Präferenzen)
- Markenbindung (jedes Türchen ist eine neue Chance, in Kontakt zu treten)
- Umsatz
- Kundenbindung und Kundenerhalt
2. Halte es einfach
Jeden Tag ein anderes Spiel klingt verlockend, wird aber schnell komplex und zeitaufwendig – und erhöht den Druck, dass die Ergebnisse den Aufwand rechtfertigen. Wähle das Format, das zu deinem Ziel passt, und hol das Beste daraus heraus.
3. Fang früh mit der Planung an
Bei einem Adventskalender sind viele Entscheidungen zu treffen. Fang früh an, damit die Kampagne reibungslos läuft. Wenn du ihn selbst erstellst, empfehlen wir, mindestens zwei Monate vorher zu beginnen. Oder wir erstellen ihn für dich: Schick uns dein Brand-Kit, und wir kümmern uns um den Rest.
4. Starte eine Pre-Launch-Kampagne
Bewirb deinen Kalender und sammle Einwilligungen schon vor dem 1. Dezember. Eine Teaser-Kampagne sorgt für frühe Anmeldungen, sodass du vom ersten Tag an ein Publikum hast.
5. Nutze das automatische Absenden
Lass die Teilnehmer das Formular nicht bei jedem Besuch neu ausfüllen. Das automatische Absenden füllt ihre Angaben vorab aus, sodass wiederkehrende Spieler mit einem einzigen Klick teilnehmen können.
6. Plane deine Promotion
Selbst ein großartiger Adventskalender verpufft ohne Promotion. Kombiniere eigene und bezahlte Medien und wähle Kanäle, die zu deiner Branche passen. B2C-Marken setzen vielleicht auf Facebook, Instagram oder TikTok, B2B-Marken auf LinkedIn Ads oder Google. Wofür du dich auch entscheidest: Füg deiner Website ein Pop-up hinzu und stell den Kalender in deinen Newslettern vor.
7. Verschick tägliche oder wöchentliche Erinnerungen
Verschick jedes Mal eine Erinnerung, wenn sich ein neues Türchen öffnet – täglich oder wöchentlich, je nach Kalender. Du kannst Erinnerungen in Scratcher automatisieren oder Scratcher mit deinem E-Mail-Tool verbinden, etwa mit Mailchimp oder ActiveCampaign. Beides ist schnell eingerichtet.
8. Richte Tracking-Pixel ein
Tracking-Pixel geben dir das vollständige Bild. Du kannst die Wege der Teilnehmer verfolgen, bevor sie bei deinem Kalender ankommen und nachdem sie ihn verlassen haben.
9. Wähle deine Gewinne mit Bedacht
Du brauchst keine extravaganten Tagesgewinne. Oft zählt das Gesamterlebnis mehr. Kleinere Gewinne oder eine große Verlosung am 24. Dezember können trotzdem starke Ergebnisse liefern. Als grobe Orientierung zur Einlösequote:
- Gratisprodukte: die höchste Interaktion, mit Einlösequoten oft über 90 %.
- Gutscheine ohne Mindestbestellwert: mittlere Interaktion, rund 60–70 % Einlösequote.
- Gutscheine mit Mindestbestellwert: geringere Interaktion, aber gut für den Umsatz, mit Einlösequoten zwischen 20 % und 70 %.
10. Verfolge die Ergebnisse in Echtzeit
Die meisten Adventskalender laufen den ganzen Dezember über. Behalte die Zahlen also laufend im Blick und passe die Kampagne an, während sie live ist. Kennzahlen, die sich lohnen:
- Einzelne Teilnehmer: wie viele Menschen an jedem Tag teilgenommen haben.
- Conversion-Rate: vom Besucher zum Teilnehmer.
- Einlösequote der Gewinne: Rabattgutscheine, Trostpreise, Gratisgeschenke usw.
- Verweildauer bei der Marke: wie lange sich die Menschen mit deiner Marke und deinen Produkten beschäftigt haben. Formate wie Memory, Puzzle und Quiz halten die Aufmerksamkeit meist am längsten.
- Wachstum der Datenbank: wie stark deine E-Mail-Liste gewachsen ist.
Bereit, deinen Kalender zu erstellen?
Mehr Inspiration findest du in unserem Leitfaden für Online-Weihnachtskalender. Oder stöbere in unseren Vorlagen und bring deinen Adventskalender an den Start.




