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Einwilligungstext für Newsletter und Werbung: Generator

Füll das Formular aus und erhalte deine Einwilligungserklärung für den Newsletter als Muster: den Text fürs Häkchen, die Double-Opt-in-Mail und einen Satz für deine Datenschutzerklärung. Kostenlos, ohne Anmeldung, und nichts verlässt deinen Browser.

Was ein Einwilligungstext für Werbung enthalten sollte

Nach der DSGVO muss eine Einwilligung freiwillig, für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegeben werden (Art. 4 Nr. 11). Die Vorgaben, auf denen der Generator beruht, nennen diese Punkte für den Text:

  • Wer sich meldet: der Name deines Unternehmens.
  • Welche Kanäle: E-Mail, SMS, Telefon oder Anzeigen in sozialen Medien.
  • Worüber: die Produktgruppen oder die Art der Inhalte, etwa Angebote oder Einladungen zu Events.
  • Wie man widerruft: Nach Art. 7 Abs. 3 müssen Betroffene vor der Einwilligung erfahren, dass sie jederzeit widerrufen können, und der Widerruf muss so einfach sein wie die Einwilligung.
  • Wo es mehr gibt: ein Link zu deiner Datenschutzerklärung mit den Informationen nach Art. 13.

So sollte das Häkchen funktionieren

  • Nicht vorausgewählt. Der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) schreibt in seinen Leitlinien 05/2020 zur Einwilligung, dass vorab angekreuzte Kästchen unwirksam sind und Schweigen oder Untätigkeit keine Einwilligung ist.
  • Ein eigenes Häkchen. Laut den Leitlinien des dänischen Verbraucherombudsmanns darf die Einwilligung nicht in den Teilnahmebedingungen, der Datenschutzerklärung oder unten auf der Seite versteckt sein.
  • Ein Zweck pro Häkchen. Wenn du Kontaktdaten auch an Unternehmen deiner Gruppe weitergeben willst, frag das separat ab. Der Generator schreibt dafür ein zweites Häkchen.
  • Ein Nachweis. Nach Art. 7 Abs. 1 musst du nachweisen können, dass eingewilligt wurde. Halte fest, wann und wie die Einwilligung erteilt wurde und welchen Text die Person gesehen hat.

Gewinnspiele: Darf die Teilnahme eine Einwilligung voraussetzen?

Nach Art. 7 Abs. 4 ist bei der Frage, ob eine Einwilligung freiwillig ist, in größtmöglichem Umfang zu berücksichtigen, ob eine Leistung von einer Einwilligung abhängt, die für sie nicht erforderlich ist. Was das für Gewinnspiele bedeutet, sehen die Länder unterschiedlich:

  • Dänemark: Die Leitlinien des Verbraucherombudsmanns zu Gewinnspielen und Einwilligung (auf Dänisch) erlauben es, eine Einwilligung mit der Teilnahme an einem Gewinnspiel zu belohnen, wenn klar ist, dass eine Einwilligung eingeholt wird. Die Bitte muss vor den Eingabefeldern stehen und so gut sichtbar sein wie der Gewinn. Wer widerruft, darf seine Teilnahme nicht verlieren. Das Datenschutzrecht decken die Leitlinien nicht ab.
  • Deutschland: Die Frage ist umstritten. Die LDI NRW sieht in einer Kopplung von Teilnahme und Newsletter-Einwilligung in der Regel einen Verstoß gegen das Kopplungsverbot, während das OLG Frankfurt 2019 entschieden hat, dass eine solche Einwilligung freiwillig sein kann. Nach § 7 UWG braucht Werbung per E-Mail eine vorherige ausdrückliche Einwilligung.

Deshalb nutzt der Generator den Weg mit den wenigsten offenen Fragen: Man kann auch ohne Häkchen teilnehmen. Lies unseren ausführlichen Artikel zu Gewinnspiel und DSGVO, und schreib die Regeln für dein Gewinnspiel mit dem Generator für Teilnahmebedingungen.

Die Bestätigungsmail

Beim Double-Opt-in bestätigen Menschen ihre E-Mail-Adresse über einen Link, bevor sie auf deine Liste kommen. So kannst du besser zeigen, dass die Person, die sich angemeldet hat, auch Inhaber der Adresse ist. Nutze einen klaren Betreff, einen deutlichen Button und keine Werbung, und schreib, dass man die Mail ignorieren kann, wenn man sich nicht angemeldet hat. Ob du Double-Opt-in brauchst, hängt von deinem Markt ab.

Weniger Felder, klarere Einwilligung

Frag nur ab, was du brauchst, wie unser Artikel zu Feldern im Anmeldeformular erklärt. In Scratcher schreibst du deine eigenen Einwilligungstexte, legst fest, welche Felder Pflicht sind, damit der Newsletter freiwillig bleibt, und kannst Double-Opt-in-Mails verschicken. Wie wir mit Daten umgehen, liest du auf unserer Seite zu Sicherheit und DSGVO.

Diese Seite ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Die Regeln unterscheiden sich von Land zu Land und ändern sich, also frag einen Anwalt in deinem Land.

Fragen

Fragen zu Einwilligungstexten

Termin buchen
  • Ja. Nutze ihn so oft du willst, ohne Konto. Nichts, was du ins Formular eingibst, wird an uns gesendet.

  • Nein. Laut den Leitlinien des EDSA sind vorab angekreuzte Kästchen nach der DSGVO unwirksam, und auch der dänische Verbraucherombudsmann sagt, dass eine Einwilligung eine aktive Entscheidung erfordert.

  • Das hängt vom Land ab, und die Behörden sind sich nicht einig. Am wenigsten offene Fragen wirft es auf, wenn man ohne Anmeldung teilnehmen kann und der Newsletter ein separates Häkchen ist. Lies vor deiner Entscheidung unseren Artikel zu Gewinnspiel und DSGVO.

  • Laut den Leitlinien des EDSA braucht jeder Zweck eine eigene Einwilligung. Die Weitergabe von Kontaktdaten an andere Unternehmen ist ein anderer Zweck als dein eigener Newsletter, also sollten Menschen zum einen Ja und zum anderen Nein sagen können.

  • Das hängt von deinem Markt ab. Double-Opt-in hilft dir zu zeigen, dass die Person, die sich angemeldet hat, auch Inhaber der E-Mail-Adresse ist. Unser Artikel zum Double-Opt-in erklärt, wie du es einrichtest.