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Stichprobengröße berechnen

Finde heraus, wie viele Antworten deine Umfrage für verlässliche Ergebnisse braucht oder wie genau die Antworten sind, die du schon hast. Kostenlos, ohne Anmeldung, mit allen Formeln.

Was möchtest du berechnen?

Um wie viele Menschen es in der Umfrage geht, z. B. deine Kunden oder Abonnenten. Lass das Feld leer, wenn die Gruppe sehr groß ist oder du ihre Größe nicht kennst.

Der Anteil, den du für eine bestimmte Antwort erwartest. Wenn du es nicht weißt, lass 50 % stehen: Das ergibt die größte und sicherste Stichprobe.

Beispielwert, kein Richtwert. Nimm die Rücklaufquote aus deinen eigenen früheren Umfragen.

Ergebnis

Benötigte Antworten
–
Zu versendende Einladungen
–

So wird gerechnet

  • Stichprobengröße für eine große Grundgesamtheit (Cochran-Formel): n₀ = z² × p × (1 − p) ÷ e², wobei z = 1,645, 1,960 oder 2,576 für 90 %, 95 % oder 99 % Konfidenz, p der erwartete Anteil und e die Fehlermarge ist, beide als Dezimalzahl
  • Endlichkeitskorrektur: n = n₀ ÷ (1 + (n₀ − 1) ÷ N), wobei N die Grundgesamtheit ist. Das Ergebnis wird auf ganze Antworten aufgerundet.
  • Fehlermarge für deine Antworten: e = z × √(p × (1 − p) ÷ n), multipliziert mit √((N − n) ÷ (N − 1)), wenn du eine Grundgesamtheit angibst
  • Zu versendende Einladungen: benötigte Antworten ÷ Rücklaufquote, aufgerundet
  • Beispiel: 95 % Konfidenz, ±5 % und p = 50 % ergeben 1,96² × 0,5 × 0,5 ÷ 0,05² = 384,15, also 385 Antworten. Bei einer Grundgesamtheit von 1.000 sind es 384,15 ÷ (1 + 383,15 ÷ 1.000) = 277,7, also 278.

Der Rechner läuft in deinem Browser, und nichts, was du eingibst, wird an uns gesendet. Die Formeln setzen eine Zufallsstichprobe voraus: Alle in der Grundgesamtheit haben dieselbe Chance zu antworten. Sie korrigieren keine Verzerrung, etwa wenn nur deine treuesten Kunden antworten.

Wie viele Antworten braucht deine Umfrage?

Eine Umfrage befragt eine Stichprobe und nutzt deren Antworten, um etwas über eine größere Gruppe zu sagen, die Grundgesamtheit. Je größer die Stichprobe, desto näher liegt das Ergebnis wahrscheinlich an der wahren Antwort. Der Rechner zeigt dir, wie viele Antworten du für die gewünschte Genauigkeit brauchst.

Drei Zahlen entscheiden darüber:

  1. Die Fehlermarge. Sagen 60 % der Befragten Ja und die Fehlermarge ist ±5 %, liegt der wahre Anteil wahrscheinlich zwischen 55 % und 65 %. Halbierst du die Marge, brauchst du ungefähr viermal so viele Antworten.
  2. Das Konfidenzniveau. Bei 95 % liegt der wahre Wert in 95 von 100 gleich durchgeführten Umfragen innerhalb der Fehlermarge. 95 % ist die übliche Wahl, 99 % braucht eine größere Stichprobe.
  3. Der erwartete Anteil. Eine Frage, bei der alle gleich antworten, braucht wenige Antworten. Eine 50/50-Verteilung braucht die meisten. Deshalb sind 50 % die sichere Wahl, wenn du es nicht weißt.

Warum die Grundgesamtheit weniger zählt, als du denkst

Bei einer großen Grundgesamtheit hängt die Stichprobengröße kaum von deren Größe ab. Bei 95 % Konfidenz und ±5 % brauchst du 385 Antworten, egal ob du eine Stadt oder ein ganzes Land befragst. Die Größe zählt nur, wenn die Stichprobe einen spürbaren Teil der Grundgesamtheit ausmacht. Dafür gibt es die Endlichkeitskorrektur: Bei 1.000 Kunden ergeben 278 Antworten dieselbe Genauigkeit. Kennst du die Größe nicht, lass das Feld leer, dann geht der Rechner von einer großen Grundgesamtheit aus.

Von Antworten zu Einladungen

Die Zahl, die der Rechner ausgibt, sind ausgefüllte Antworten, keine Einladungen. Wenn normalerweise 20 % der Eingeladenen antworten, musst du fünfmal so viele Einladungen verschicken. Nimm die Rücklaufquote aus deinen eigenen früheren Umfragen, nicht eine Schätzung.

Die Rücklaufquote steigt, wenn die Umfrage kurz und relevant ist und einen Grund zum Mitmachen gibt. Ein Anreiz hilft oft: In unserem Leitfaden zu Anreizen für Umfragen liest du, was funktioniert und was du vermeiden solltest. Mit Scratcher baust du eine Umfrage oder eine Online-Abstimmung als Kampagne, fügst eine Verlosung hinzu und sammelst Antworten und Einwilligungen in einem Schritt. Die Antworten, die dir Menschen direkt geben, sind Zero-Party-Daten, die du für Segmentierung und Personalisierung nutzen kannst.

Prüfe die Fehlermarge danach

Wenn die Umfrage beendet ist, stell den Rechner auf den zweiten Modus und gib die Zahl der Antworten ein, die du tatsächlich bekommen hast. Er zeigt die Fehlermarge für diese Zahl, damit du deine Ergebnisse ehrlich angeben kannst, zum Beispiel „62 % (±4,9 %)“.

Die Formeln setzen eine Zufallsstichprobe voraus. Wenn manche Gruppen viel eher antworten als andere, behebt eine größere Stichprobe diese Verzerrung nicht.

Fragen

Fragen zur Stichprobengröße von Umfragen

Termin buchen
  • Ja. Du kannst ihn so oft nutzen, wie du willst, und brauchst kein Konto. Nichts, was du eingibst, wird an uns gesendet.

  • Das hängt von der Genauigkeit ab, die du brauchst. Bei 95 % Konfidenz und einer Fehlermarge von ±5 % braucht eine große Grundgesamtheit 385 Antworten. Für ±3 % sind es 1.068, für ±10 % sind es 97. Kleinere Grundgesamtheiten brauchen weniger.

  • ±5 % ist bei Marketing- und Kundenumfragen üblich. Nimm ±3 % oder weniger, wenn kleine Unterschiede wichtig sind, zum Beispiel beim Vergleich von Gruppen. Nimm ±10 % nur für ein grobes erstes Bild.

  • Weil 50 % die größte Stichprobe ergibt. So ist deine Umfrage genau genug, egal wie die Antworten ausfallen. Zeigen frühere Umfragen, dass etwa 20 % mit Ja antworten, kannst du 20 eingeben und brauchst weniger Antworten.

  • Nein. Lass das Feld leer, wenn die Gruppe groß oder unbekannt ist. Die Grundgesamtheit verändert das Ergebnis nur spürbar, wenn deine Stichprobe mehr als ein paar Prozent davon ausmacht.